Schulsozialarbeit in der Corona-Auszeit
 
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Wichtige Elterninformation: Schulschließungen in NRW

Liebe Eltern,

ab Montag, den 16.03.2020 ruht der Unterricht bis zum Beginn der Osterferien (06.04.2020 erster Ferientag).

Montag und Dienstag (16./17.03.2020) findet zu den üblichen Unterrichtszeiten eine Notbetreuung statt, damit besonders für berufstätige Eltern keine unlösbare Betreuungsproblematik entsteht.

Am Montag und Dienstag ist auch der Ganztag zu den bekannten Zeiten mit einer Notgruppe geöffnet.

Ab Mittwoch, den 18.03.2020 können nur noch Kinder in der Schule betreut werden, für die keine andere Betreuungsmöglichkeit besteht.

Müssen Sie diese in Anspruch nehmen, sprechen Sie bitte am Montag mit der Schulleitung.

Montag und Dienstag fahren die Busse zu den bekannten Zeiten.

Über die schulischen Unterrichtsinhalte, die die Kinder in dieser Zeit zu Hause bearbeiten sollen, werden Sie ab der nächsten Woche auf unserer Homepage informiert.

Beachten Sie bitte weitere Informationen hier.

Im Folgenden finden Sie die offiziellen Informationen des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhalten Sie weitere Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus
im Schulbereich.


1. Ruhen des Unterrichts ab Montag bis zum Beginn der Osterferien

Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum
Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet,
dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.

Für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung sowie in Praktika
beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Unterrichts.

Die Schulen haben Kommunikationsmöglichkeiten mit den Eltern in den
kommenden Wochen in geeigneter Weise sicherzustellen.

ÜBERGANGSREGELUNG: Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese
Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus
eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an
diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung
sicher. Die Einzelheiten regelt die Schulleitung.

Für Lehrerinnen und Lehrer gilt, dass am Montag (16.03.) und Dienstag
(17.03.) eine Anwesenheit in der Schule erforderlich ist, um im Kollegium
die notwendigen Absprachen zu treffen. Einzelheiten regelt die Schulleitung
auf der Grundlage ihres Weisungsrechts (§ 59 Abs. 1 Satz 2 SchulG). Zu einer
darüber hinaus gehend erforderlichen Anwesenheit vgl. Ziff. 4.
2. Not-Betreuungsangebot Die Einstellung des Schulbetriebes darf nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie zeitnah mit einer weiteren Schul-Mail.
3. Durchführung von Prüfungen und Erbringung von Leistungsnachweisen etc. a) Zentralabitur in der gymnasialen Oberstufe und an Beruflichen Gymnasien Die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen. Die Termine sind insbesondere mit Blick auf die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch aufgrund des durch die Kultusministerkonferenz veranlassten länderübergreifenden Aufgabenpools zwischen den Ländern abgestimmt und bleiben in diesen und allen anderen Fächern grundsätzlich bestehen. Auch die Konferenz des Zentralen Abiturausschusses (ZAA) am 2. April kann wie vorgesehen stattfinden, da die Schulen als Gebäude nicht geschlossen sind. Selbst für den Fall, dass der Unterricht nicht unmittelbar nach den Osterferien wieder aufgenommen werden sollte, ist vorgesehen, dass die Schulgebäude in Abstimmung mit den örtlich zuständigen Behörden von Abiturientinnen und Abiturienten sowie Lehrkräften genutzt werden können, um an den vorgesehenen Terminen ordnungsgemäße Prüfungen durchzuführen, da die Einstellung des Unterrichts einen generellen prophylaktischen Charakter hat und die Räumlichkeiten selbst nicht betroffen sind. Sollte es in Einzelfällen an Schulen durch Schulschließungen in den vergangenen Wochen bzw. durch die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März nicht möglich sein, dass alle angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die notwendigen Leistungsnachweise („Vorabiturklausuren“) erbringen konnten, so sollen die Schulen das unmittelbar nach den Osterferien nachholen. Für diesen Fall erfolgt die Zulassung der betroffenen Schülerinnen und Schüler durch die ZAA-Konferenz bis zum 5. Mai und die Schülerinnen und Schüler legen ihre Abiturprüfungen ab dem 7. Mai an den zentralen Nachschreibeterminen ab. b) Informationen zu anderen Prüfungsformaten Weitere Informationen u.a. zu Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP 10), zentralen Klausuren in der Einführungsphase (ZKE), Prüfungen an Berufskollegs sowie zum Umgang mit Klassenarbeiten etc. werden Ihnen in den kommenden Tagen gesondert übermittelt und auf der Homepage des Ministeriums für Schule und Bildung ( <http://www.schulministerium.nrw.de> www.schulministerium.nrw.de) veröffentlicht und stetig aktualisiert. Im Übrigen wird empfohlen, die Schülerinnen und Schüler in der Zeit bis zum Beginn der Osterferien zum Lernen zu Hause anzuhalten (Lektüre, Aufgabensätze, Referate etc.). Hierzu sollten in der Schule vorhandene technische Infrastrukturen genutzt werden.
4. Dienstpflichten und Erreichbarkeit von Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer Das Ruhen des Unterrichtsbetriebes entbindet die Schulleitungen und die Lehrkräfte nicht von den bestehenden Dienstpflichten. Das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzes gilt grundsätzlich nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte (vgl. Schul-Mail Nr. 1 und 3). In diesem Fall erfüllen die Lehrkräfte ihre Dienstaufgaben, soweit möglich, am heimischen Arbeitsplatz. Trotz der Entscheidung über das Ruhen des Unterrichts kann eine Schule auch teilweise weiter genutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass a) ein Zusammenkommen einer begrenzten Anzahl von Menschen mit den Zielen des Infektionsschutzes vereinbar ist und b) von den betroffenen Schulräumen keine Infektionsgefahren ausgehen. Dieses liegt im Ermessen der zuständigen Behörden (örtliche Ordnungsbehörden bzw. Gesundheitsämter). In einem solchen Fall kann die Anwesenheit der Lehrkräfte durch die Schulleitung angeordnet werden. Es muss in jedem Fall eine Erreichbarkeit der Schulleitungen und der Lehrkräfte sichergestellt werden. Der Ausbildungsbetrieb der Lehrerausbildung in Verantwortung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (interne und externe Seminarveranstaltungen, ausbildungsfachliche Begleitung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern und Praxissemesterstudierenden) sowie Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung (Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der Kompetenzteams und der Bezirksregierungen) werden bis auf weiteres ausgesetzt. Das Krisenmanagement des Ministeriums und der Bezirksregierungen bleiben für schulische Krisen unter den bekannten Nummern erreichbar. Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah mit der Schul-Mail (Nr. 5). Mit freundlichen Grüßen Mathias Richter

 

Masernschutzgesetz

Liebe Eltern,


am 01.03.2020 ist das Masernschutzgesetz des Bundes vom 10.02.2020 (BGBl. I S. 148 ff.) in Kraft getreten. Mit dem Gesetz soll nach Willen des Bundes die Impfquote bei der Infektionskrankheit Masern erhöht werden.

Dies bedeutet in Bezug auf die Schule, dass Sie nachweisen müssen, dass Ihr Kind bzw. Ihre Kinder vor Eintritt in die Schule die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen gegen Masern erhalten haben, z.B. in Form des Impfausweises/Impfpasses.


Für Kinder, die am 01. März 2020 bereits Schülerinnen und Schüler einer Schule sind, gilt für den Nachweis des Impfschutzes als letzter Zeitpunkt der 31.07.2021. Kann für eine Schülerin oder einen Schüler kein Nachweis erbracht werden, so wird das zuständige Gesundheitsamt durch die Schule benachrichtigt.


Nähere Informationen erhalten Sie unter:


masernschutz.de

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